Gefühle, Wahrnehmungen und Beobachtungen ausdrücken und zulassen

Es ist okay, seine Gefühle, Beobachtungen oder Wahrnehmungen zu äußern
Das bedeutet nicht, dass der Partner gegenüber was falsch gemacht hat. Es ist auch kein Aufruf zu "Handeln" oder was anders/ besser zu machen.
Es geht einfach nur darum, dass man gehört werden möchte. D.h. aktiv zu hören und mitfühlen (und ggf. auch in Arm genommen zu werden).
Das heißt nicht, dass man unzureichend ist. Sondern, dass andere Perspektiven und Empfinden bestehen. Und das ist gut so. Es zeigt die Vielfalt der Partnerschaft.
Also: kein Grund, sich unzureichend zu fühlen
Es geht nicht darum, jemanden seine Sicht aufzudrücken zu überzeugen, oder abzuwerten oder klein zu reden

Was machen wir damit?
Eventuell entstehen daraus möglichkeiten, gemeinsam das WIE zu erfragen.
Möglichkeit, Dinge zu besprechen:
JA: Kann ich das uneingeschränkt nachfühlen?
NEIN: kann ich nicht, weil....
JA 2: Ja, kann ich ihm/ ihr zur Liebe machen.

Über allem steht: damit wohlwollend umgehen
Es steht über Allem: der Äußerung wohlwollend begegnen.
D.h. nicht, dass man perfekt ist, aber dass man milder und aufmerksamer miteinander ist. Und vom guten ausgeht.